23
Jul
2010

Bin wieder tanzen

Tanze auf den Wolken, diese Nacht, die ganze Nacht. Trage dieses blaue Kleid aus Mondlichtfäden, ist so leicht, ist so weich.
Es gibt da ein feines Lied, das mich unentwegt begleitet. Ein Lied aus meinem Herz, das von der Dämmerung der Zeit stammt.

Ein Lied, das von uns gesungen wurde, bevor es Menschen gab. Bevor sah, wie die Sonne sich entzündete. Bevor die ersten Gaswolken sich verdichteten.
Das alte Lied, aus dem alle Schöpfung stammt und aus dem alle Elemente kondensiert sind. Ein Lied von dem schimmern der Bergspitzen im ersten Morgenlicht. Ein Lied von der Dunkelheit am Grunde eines bodenlosen Sees in den schattigen Wäldern der nordischen Ebenen. Ein Lied von den ersten Katzenmenschen, die über heiße Savannen streifen.

Kann nicht stillstehen, muss unentwegt tanzen zu diesem Klang tief aus meinem Busen.
Muss rennen durch die Gischt die an der Felsenküste des weiten Meeres bricht. Muss emporreißen meine Kleider im frischen Wind des nahenden Sturms.
Muss tanzen durch die Herbstwälder mit den geheimen Schritten die mich tragen von Blatt zu Blatt die rotbraun von den Bäumen wehen. Muss drehen mich und springen und Piruetten drehen und tanzen mit mir selbst Hand in Hand.

Wo bist du dessen Hand ich halten möchte in diesem Tanz? Wann spüre ich das vibrieren deiner nahenden Schritte? Wann kann ich dich halten und führen durch den Wind über Wolken und Gipfel.
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